Freie Volksbühne Berlin
Freie Volksbühne Berlin e.V. Carmen (Seefestspiele Wannsee)

In der Eintrittskarte sind die An- und Abreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr für Berlin enthalten. S1 und S7 nach Wannsee oder Nikolasee. Von dort fahren in kurzen Abständen Shuttle-Busse (Linie 312) in wenigen Minuten zur Seebühne Wannsee. Der Fussweg vom S-Bahnhof Nikolasee beträgt 10 Minuten. Einlass: jeweils 1,5 Stunde vor Vorstellungsbeginn Carmen, die "femme fatale", die um ihre Freiheit kämpft und sich durch ihr Verhalten außerhalb der bürgerlichen Moral stellt, ist eine der bedeutendsten Frauengestalten der Operngeschichte. Bei ihrer Uraufführung noch als Provokation empfunden, zählt "Carmen" heute zu den meist gespielten Opern der Welt. "Stierkampf am Wannseestrand, ein sexy Sportler, ein eifersüchtiger Polizist und eine arbeitslose Sinti/Roma, die versucht ihre Freiheit zu verteidigen: das dürften wohl genug Elemente für ein Schauspiel sein. Als Zugabe noch ein großes Orchester und eine laue Sommernacht. Nein, mal im Ernst, diese Carmen ist auch nach über hundert Jahren Messerstecherei nicht umzubringen, zu realistisch ist die Story, zu stark die Emotionen. Da kann man doch nicht Nein sagen", freut sich Oscarpreisträger Volker Schlöndorff auf die 2. Seefestspiele Berlin 2012. Schlöndorff hat zur französischen Kultur einen ganz langen und engen Bezug. Musik spielt in seinem künstlerischen Schaffen eine entscheidende Rolle, auch durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Opernkomponisten Hans-Werner Henze. Der 72-jährige verfügt über profunde Erfahrungen in der Opernregie, an Häusern wie Frankfurt, München, Paris und Berlin sowie auf Henzes Festival in Montepulciano. Die Zigeunerin Carmen arbeitet in einer Zigarrenfabrik. Der Sergeant Don José verfällt Carmen, er schlägt ein goeordnetes Leben an Micaëlas Seite aus und zerbricht schließlich am Freiheitsdrang seiner Angebeteten. Als Carmen ihn für den Torero Escamillo verlässt und ihn verspottet, tötet er sie in seiner Verzweiflung. Carmen wird zwar als Opéra-Comique eingeordnet, reicht jedoch inhaltlich wie musikalisch über diese hinaus. Jedoch weist Carmen untypische Merkmale auf sowie die Exponierung einer einzigen Person, die mit einem ironischen Unterton gezeichneten, individuellen Charakterisierungen der Figuren als auch die raffinierte Behandlung des Orchesters und das tragische Ende durch Carmens Tod. Bizet gelang es, die unterschiedlichsten Elemente der fast operettenhaften und lyrischen Szenen, die prallen Chor-Tableaus und die Gefühlsausbrüche des Liebesdreiecks zwischen Carmen, José und Escamillo auf gefühlvolle Weise zusammenzuführen.

Seebühne Wannsee

Carmen (Seefestspiele Wannsee)

Musiktheater, 02.09.2012

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Kultursommer

In der Eintrittskarte sind die An- und Abreise mit dem öffentlichen Personennahverkehr für Berlin enthalten. S1 und S7 nach Wannsee oder Nikolasee. Von dort fahren in kurzen Abständen Shuttle-Busse (Linie 312) in wenigen Minuten zur Seebühne Wannsee. Der Fussweg vom S-Bahnhof Nikolasee beträgt 10 Minuten.

Einlass: jeweils 1,5 Stunde vor Vorstellungsbeginn

Carmen, die "femme fatale", die um ihre Freiheit kämpft und sich durch ihr Verhalten außerhalb der bürgerlichen Moral stellt, ist eine der bedeutendsten Frauengestalten der Operngeschichte. Bei ihrer Uraufführung noch als Provokation empfunden, zählt "Carmen" heute zu den meist gespielten Opern der Welt.

"Stierkampf am Wannseestrand, ein sexy Sportler, ein eifersüchtiger Polizist und eine arbeitslose Sinti/Roma, die versucht ihre Freiheit zu verteidigen: das dürften wohl genug Elemente für ein Schauspiel sein. Als Zugabe noch ein großes Orchester und eine laue Sommernacht. Nein, mal im Ernst, diese Carmen ist auch nach über hundert Jahren Messerstecherei nicht umzubringen, zu realistisch ist die Story, zu stark die Emotionen. Da kann man doch nicht Nein sagen", freut sich Oscarpreisträger Volker Schlöndorff auf die 2. Seefestspiele Berlin 2012.

Schlöndorff hat zur französischen Kultur einen ganz langen und engen Bezug. Musik spielt in seinem künstlerischen Schaffen eine entscheidende Rolle, auch durch die langjährige Zusammenarbeit mit dem Opernkomponisten Hans-Werner Henze. Der 72-jährige verfügt über profunde Erfahrungen in der Opernregie, an Häusern wie Frankfurt, München, Paris und Berlin sowie auf Henzes Festival in Montepulciano.

Die Zigeunerin Carmen arbeitet in einer Zigarrenfabrik. Der Sergeant Don José verfällt Carmen, er schlägt ein goeordnetes Leben an Micaëlas Seite aus und zerbricht schließlich am Freiheitsdrang seiner Angebeteten. Als Carmen ihn für den Torero Escamillo verlässt und ihn verspottet, tötet er sie in seiner Verzweiflung. Carmen wird zwar als Opéra-Comique eingeordnet, reicht jedoch inhaltlich wie musikalisch über diese hinaus. Jedoch weist Carmen untypische Merkmale auf sowie die Exponierung einer einzigen Person, die mit einem ironischen Unterton gezeichneten, individuellen Charakterisierungen der Figuren als auch die raffinierte Behandlung des Orchesters und das tragische Ende durch Carmens Tod. Bizet gelang es, die unterschiedlichsten Elemente der fast operettenhaften und lyrischen Szenen, die prallen Chor-Tableaus und die Gefühlsausbrüche des Liebesdreiecks zwischen Carmen, José und Escamillo auf gefühlvolle Weise zusammenzuführen.

Besetzung

Musikalische Leitung: Judith Kubitz
Inszenierung: Volker Schlöndorff
Chor: Ud Joffe

Mit: Erica Brookhyser (Carmen), Anna Pisareva (Micaëla), Michael Bachtadze (Escamillo) und Christian Schleicher (Don José)

Neuer Kammerchor Potsdam
Kammerakademie Potsdam

Autor

Henri Meilhac und Ludovic Halévy/Georges Bizet

Spielort

Seebühne Wannsee (Stadtplan)

Wannseebadweg 25
14129 Berlin

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