Freie Volksbühne Berlin
Freie Volksbühne Berlin e.V. Kiss me, Kate

Inszenierung von Barrie Kosky aus dem Jahr 2008 Wenn sich im Theater Rolle und Privates vermischen, kommt es meist zu Komplikationen. In Cole Porters "Kiss me, Kate" enden diese zwar nicht so tödlich wie in Leoncavallos Bajazzo, doch durchaus schmerzhaft: Immerhin kann Lilli, die Kate des Stücks im Stück, ihre Rolle wegen der Blessuren, die sie sich in einer mit privatem Eifer angereicherten Bühnenprügelei zugezogen hat, nicht so spielen wie geplant. Diese und ähnliche Katastrophen gilt es zu meistern. Dazu kommen einige der schönsten Theaterklischees: Vom promisken Ensemble über Spiel- und Trunksucht bis hin zur Verwicklung in Ganovengeschäfte ist alles dabei. In der Musik des 20. Jahrhunderts, das sich auch im Bereich der Kultur durchaus als "amerikanisches Jahrhundert" bezeichnen lässt, finden sich zwei originäre amerikanische Neuerungen: der "popular song" und - mit ihm verwandt - das Genre Musical. Keine andere Form des Musiktheaters hat sich in vergleichbarer Weise in den vergangenen Jahrzehnten durchgesetzt und auch, oder: vor allem, ökonomische Erfolge gefeiert. Cole Porters 1948 uraufgeführtes Musical "Kiss me, Kate" geriet nicht nur zu einem der größten Broadway-Erfolge aller Zeiten, sondern auch zu einem der grundlegenden Stücke des Genres - und es enthält mit "Wunderbar" oder "Too darn hot" einige der bekanntesten Porter-Songs überhaupt. Dass es unter der vermeintlich glatten Oberfläche des Unterhaltsamen durchaus verborgene Tiefen und Fährnisse gibt, wird Barrie Kosky beweisen - nicht ohne die temporeichen Seiten der Backstage Comedy voll auszukosten.

Komische Oper Berlin

Kiss me, Kate

Musiktheater, 09.03.2013 - 10.03.2013

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Einführungsveranstaltung 30 Minuten vor Beginn

Inszenierung von Barrie Kosky aus dem Jahr 2008
Wenn sich im Theater Rolle und Privates vermischen, kommt es meist zu Komplikationen. In Cole Porters "Kiss me, Kate" enden diese zwar nicht so tödlich wie in Leoncavallos Bajazzo, doch durchaus schmerzhaft: Immerhin kann Lilli, die Kate des Stücks im Stück, ihre Rolle wegen der Blessuren, die sie sich in einer mit privatem Eifer angereicherten Bühnenprügelei zugezogen hat, nicht so spielen wie geplant. Diese und ähnliche Katastrophen gilt es zu meistern. Dazu kommen einige der schönsten Theaterklischees: Vom promisken Ensemble über Spiel- und Trunksucht bis hin zur Verwicklung in Ganovengeschäfte ist alles dabei.

In der Musik des 20. Jahrhunderts, das sich auch im Bereich der Kultur durchaus als "amerikanisches Jahrhundert" bezeichnen lässt, finden sich zwei originäre amerikanische Neuerungen: der "popular song" und - mit ihm verwandt - das Genre Musical. Keine andere Form des Musiktheaters hat sich in vergleichbarer Weise in den vergangenen Jahrzehnten durchgesetzt und auch, oder: vor allem, ökonomische Erfolge gefeiert. Cole Porters 1948 uraufgeführtes Musical "Kiss me, Kate" geriet nicht nur zu einem der größten Broadway-Erfolge aller Zeiten, sondern auch zu einem der grundlegenden Stücke des Genres - und es enthält mit "Wunderbar" oder "Too darn hot" einige der bekanntesten Porter-Songs überhaupt. Dass es unter der vermeintlich glatten Oberfläche des Unterhaltsamen durchaus verborgene Tiefen und Fährnisse gibt, wird Barrie Kosky beweisen - nicht ohne die temporeichen Seiten der Backstage Comedy voll auszukosten.

Besetzung

Musikalische Leitung: Koen Schoots
Inszenierung: Barrie Kosky
Bühnenbild: Klaus Grünberg
Kostüme: Alfred Mayerhofer

Mit: Dagmar Manzel, Tom Erik Lie, Sigalit Feig, Robin Poell, Christoph Späth u.a.

Autor

Cole Porter // Deutsch von Susanne Wolf

Spielort

Komische Oper Berlin (Stadtplan)

Behrenstr. 55-57
10117 Berlin

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