Freie Volksbühne Berlin
Freie Volksbühne Berlin e.V. 450 Jahre Claudio Monteverdi: L´ Orfeo

Einführung 18 Uhr Favola in musica in einem Prolog und drei Akten Halbszenische Aufführung in der Regie von Elsa Rooke und John Eliot Gardiner Der charismatische Sänger Orpheus steigt aus der Sphäre der Halbgötter hinab in den Hades, um seine geliebte Eurydike ins Leben zurückzuholen. Seine Reise bleibt vergeblich, da er sich nicht beherrschen kann und nach Eurydike schaut, als sie ihm zurück in die Welt der Lebenden folgt. Damit verliert er sie für immer an die Welt der Toten. In seinem ersten musikdramatischen Werk, dem 1607 uraufgeführten „Orfeo“, mutet Monteverdi seinem Titelhelden bittere Qualen zu, doch Orpheus wächst an der Grausamkeit seines Schmerzes und verliert sich in seinem Leid, bis er am Ende zu einem tieferen Verständnis seiner selbst gelangt. Mit dem „Orfeo“ bewegte sich Monteverdi auf der Höhe seiner Zeit. Auch wenn Monteverdi kein Mitglied des exklusiven Zirkels der Florentiner Camerata war, verband ihn mit deren Mitgliedern – einem Kreis von Dichtern, Musikern, Philosophen und Gelehrten des Adels – das Interesse an der Wiederbelebung antiker Dramen und der Komposition des Affektausdrucks. Mit „Orfeo“, seinem ersten musikdramatischen Werk übertraf er jedoch deren musikalischen Experimente mit wortgebundener Musik durch große Kunstfertigkeit und außerordentliche emotionaler Kraft. Im „Orfeo“ zieht uns die Musik Monteverdis, die in ihr zum Ausdruck gebrachte menschliche Natur, ihre Eigenheiten und Sehnsüchte bis heute magisch an.

Philharmonie

450 Jahre Claudio Monteverdi: L´ Orfeo

Musiktheater , 02.09.2017

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Einführung 18 Uhr Favola in musica in einem Prolog und drei Akten Halbszenische Aufführung in der Regie von Elsa Rooke und John Eliot Gardiner Der charismatische Sänger Orpheus steigt aus der Sphäre der Halbgötter hinab in den Hades, um seine geliebte Eurydike ins Leben zurückzuholen. Seine Reise bleibt vergeblich, da er sich nicht beherrschen kann und nach Eurydike schaut, als sie ihm zurück in die Welt der Lebenden folgt. Damit verliert er sie für immer an die Welt der Toten. In seinem ersten musikdramatischen Werk, dem 1607 uraufgeführten „Orfeo“, mutet Monteverdi seinem Titelhelden bittere Qualen zu, doch Orpheus wächst an der Grausamkeit seines Schmerzes und verliert sich in seinem Leid, bis er am Ende zu einem tieferen Verständnis seiner selbst gelangt. Mit dem „Orfeo“ bewegte sich Monteverdi auf der Höhe seiner Zeit. Auch wenn Monteverdi kein Mitglied des exklusiven Zirkels der Florentiner Camerata war, verband ihn mit deren Mitgliedern – einem Kreis von Dichtern, Musikern, Philosophen und Gelehrten des Adels – das Interesse an der Wiederbelebung antiker Dramen und der Komposition des Affektausdrucks. Mit „Orfeo“, seinem ersten musikdramatischen Werk übertraf er jedoch deren musikalischen Experimente mit wortgebundener Musik durch große Kunstfertigkeit und außerordentliche emotionaler Kraft. Im „Orfeo“ zieht uns die Musik Monteverdis, die in ihr zum Ausdruck gebrachte menschliche Natur, ihre Eigenheiten und Sehnsüchte bis heute magisch an.

Besetzung

Musikalische Leitung: Sir John Eliot Gardiner Mit: Krystian Adam, Hana Blažíková, Justin Kim, Anna Dennis, Lucile Richardot, Francesca Boncompagni, Fernandez Rueda, Furio Zanasi, Gareth Treseder, Michal Czerniawski, John Taylor Ward, Zachary Wilder, Gianluca Buratto Monteverdi Choir English Baroque Soloists

Autor

Claudio Monteverdi

Spielort

Philharmonie (Stadtplan)

Herbert-von-Karajan-Str. 1
10785 Berlin

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Mo bis Fr 10.00-18.00 Uhr
Samstag 10.00-14.00 Uhr

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