Freie Volksbühne Berlin
Freie Volksbühne Berlin e.V. Verbrennungen

"Wo beginnt eure Geschichte? Mit eurer Geburt? Dann beginnt sie im Schrecken. Mit der Geburt eures Vaters? Dann ist sie eine große Liebesgeschichte." Nach dem Tod ihrer Mutter machen sich die in Kanada lebenden Zwillinge Jeanne und Simon auf die Suche nach ihrem Vater und nach ihrem Bruder. Die Mutter, die Jahre vor ihrem Tod aufgehört hatte zu sprechen, hat in ihrem Testament verfügt, dass die Geschwister den beiden je einen Brief in einem verschlossenen Umschlag übergeben sollen. Die Suche führt die Geschwister in die Heimat ihrer Mutter, den Nahen Osten, und auf die Spur eines schrecklichen Geheimnisses. Nach und nach erfahren sie ihre wahre Herkunft und erkennen, wer ihre Mutter wirklich war. Die von Bürgerkrieg und sinnloser Gewalt geprägte Vergangenheit ihrer Familie wirft alle ihre bisherigen Sicherheiten über den Haufen und zwingt sie dazu, sich neu zu orientieren. Der 1968 im Libanon geborene frankokanadische Autor Wajdi Mouawad erzählt in eindrucksvoller Weise, wie schwer es für den Menschen ist, die Gewaltspirale, die bis in die Wurzeln einer Kultur zurückgeht, zu durchbrechen. Er konfrontiert das individuelle Schicksal mit der kollektiven Tragödie des Krieges und thematisiert zugleich die Hilflosigkeit der westlichen Werte angesichts von Gewalt und Krieg. Dauer: 2:45 inkl. Pause

Deutsches Theater - Kammerspiele

Verbrennungen

Schauspiel/Literarischer Abend, 26.04.2014 - 19.05.2014

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"Wo beginnt eure Geschichte? Mit eurer Geburt?
Dann beginnt sie im Schrecken. Mit der Geburt
eures Vaters? Dann ist sie eine große Liebesgeschichte."

Nach dem Tod ihrer Mutter machen sich die in Kanada lebenden Zwillinge Jeanne und Simon auf die Suche nach ihrem Vater und nach ihrem Bruder. Die Mutter, die Jahre vor ihrem Tod aufgehört hatte zu
sprechen, hat in ihrem Testament verfügt, dass die Geschwister den beiden je einen Brief in einem verschlossenen Umschlag übergeben sollen. Die Suche führt die Geschwister in die Heimat ihrer Mutter, den Nahen Osten, und auf die Spur eines schrecklichen Geheimnisses. Nach und nach erfahren sie ihre wahre Herkunft und erkennen, wer ihre Mutter wirklich war. Die von Bürgerkrieg und sinnloser Gewalt geprägte Vergangenheit ihrer Familie wirft alle ihre bisherigen Sicherheiten über den Haufen und zwingt sie dazu, sich neu zu orientieren.

Der 1968 im Libanon geborene frankokanadische Autor Wajdi Mouawad erzählt in eindrucksvoller Weise, wie schwer es für den Menschen ist, die Gewaltspirale, die bis in die Wurzeln einer Kultur zurückgeht, zu durchbrechen. Er konfrontiert das individuelle Schicksal mit der kollektiven Tragödie des Krieges und thematisiert zugleich die Hilflosigkeit der westlichen Werte angesichts von Gewalt und Krieg.

Dauer: 2:45 inkl. Pause

Besetzung

Regie: Tilmann Köhler
Bühne: Karoly Risz
Kostüme: Susanne Uhl
Musik: Jörg-Martin Wagner
Dramaturgie: Sonja Anders

Mit: Maren Eggert, Kathleen Morgeneyer, Christoph Franken, Harald Baumgartner, Barbara Heynen, Thomas Schumacher, Ensemle, Rafah Azzouka, Shadia Abou Hamdan, Ohoude Khadr

Autor

Wajdi Mouawad

Spielort

Deutsches Theater - Kammerspiele (Stadtplan)

Schumannstr. 13 a
10117 Berlin

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Sa 10.00-14.00 Uhr

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